Spätestens als ich beim Beachvolleyball wegen fehlender Sicht den ein oder anderen Ball mitten auf die Nase bekommen habe, war mir klar, dass ich über kurz oder lang eine Sportsonnenbrille brauche. Meine „normalen“ Sonnenbrillen habe ich beim Sport nur selten benutzt, da sie mir bei jeder größeren Bewegung von der Nase geflogen sind. Eine neue Brille musste also her und meine Anforderungen waren: UV-Schutz, guter Sitz + Halt und dabei bitte auch noch schick aussehen :-)

Sonnenbrillen, sowie Sportsonnenbrillen gibt es wie Sand am Meer, worauf achtet man da jetzt? Ich im Zweifelsfall erst mal nur auf die Gestellform und Farbe. Aber Frau bildet sich natürlich auch fort und so hab ich mich ein bisschen schlau gegoogelt, auf welche Punkte man achten sollte:

1. UV-Schutz
Um Verletzungen an der Netzhaut durch UV-Strahlung vorzubeugen, braucht die Brille einen genügend hohen UV-Schutz. Grade beim Volleyball schaue ich oft und viel nach oben und auch „in“ die Sonne. Ein Breitband-UV-400 Schutz wird auf den meisten Seiten empfohlen. Wer das „CE“ Zeichen auf seiner Sonnenbrille hat, kann sicher sein, dass sie den europäischen Mindestanforderungen entspricht (außer es wäre gefälscht.. auch so ein Thema).

2. Gläserfarbe
Die Farbe der Gläser ist nicht nur eine modische Frage :-)

  • Grau: Ideal für den Alltagsglas, da sie schützen, aber nicht die Farben verändern.
  • Gelb: Sind sehr aufhellend bei diffusem Licht und Nebel/Dämmerung. Perfekt für Radfahren und anderen Outdoorsportarten, mit wechselnden Lichtverhältnissen.
  • Orange: Guter Kontrast bei grünen Flächen, daher für Outdoorsport prima (z.b. diese Sportsonnenbrille)
  • Blau: Sehr klar und kontrastreich, kühler Seheindruck (gut bei Schnee z.B.)
  • Braun: Höchst mögliche Farbtreue,  also ideal fürs Auto fahren.
  • Farblos: Idealer Schutz vor Wind, Spritzwasser und Insekten.

3. Tönung
Eigentlich bräuchten wir 4 Sonnenbrillen, nämlich von jeder Tönungskategorie eine. Es gibt Kategorie 1 (20-57% Tönung) für bedeckte Tage, Kategorie 2 (57-82%) für Sommertage in Mitteleuropa, Kategorie 3 (80-92%)  für Wasserflächen, Strand/Berge, und südeuropäische Länder und Kategorie 4 (92-97%) für Hochgebirge und Gletscher. Zusätzliche Glaseigenschaften wie z.B. Verspiegelungen verbessern den Schutz und/oder euer Sehbild.

4. Sitz + Halt
Eine Sportbrille muss sitzen – ich kann mir beim Volleyball nicht ständig die Brille nachrücken (kann schon.. könnte aber weh tun *g*). Die Brille sollte nicht verrutschen und so anliegen, dass kein „ungefiltertes“ Licht eindringen kann. Am Nasensteg sind die meisten Sportbrillen mit einem Antirutsch-Gummi oder anderen Vorrichtungen wie Nasenpads versehen, damit sie eben nicht rutschen, wenn man beim Sporteln ins Schwitzen kommt. Auch sind die Bügel meist länger als bei „normalen“ Brillen, da die Brille doch einiges an Bewegung mitmachen muss, ohne sich zu verabschieden.

5. Material
Die Brille sollte aus einem Material sein, dass nicht splittert. Wenn sie nämlich doch mal zu Bruch geht, kann das sonst zu bösen Verletzungen kommen. Manche Brillen haben schon voreingebaute „Bruchstellen“, z.b. an den Bügeln, die in solchen Fällen dann auseinander gehen und man die Brille wieder zusammen setzen kann, da sie eben nicht gebrochen ist, sondern sich an dieser Stelle von selbst gelöst hat.

Infos via Wikipedia

Tragt ihr beim Sport spezielle Sonnenbrillen? Und wenn ja, welche?

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