Withings Activity Steel Uhr Erfahrungen
Withings Activity Steel Uhr Erfahrungen

Vor einer Weile habe ich euch schon mal berichtet (hier: „Was bringt mir ein Schrittzähler“), wie sich mein Fitnesstracker so auf mich (und mein Umfeld) ausgewirkt hat. Heute möchte ich endlich ein bisschen näher auf das „Wunderteil“ aka die Activité Steel von WITHINGS eingehen.

Für mehr Transparenz:  Dieser Beitrag enthält meine eigene, unkäufliche Meinung zu von mir gekauften Produkten und kann Werbelinks (W), mir kostenlos zur Verfügung gestellte Produkte (+) & Affiliate Links (A) enthalten.

Startprobleme mit Fitnesstrackern

Anfangs war ich Feuer und Flamme für diesen neuen „Trend / Hype“ und habe mir damals ein FitBit geholt. Auch mehrere Leute in meinem Freundeskreis hatten so ein Band. Aber irgendwie wurde ich damit überhaupt nicht warm und habe es viel zu wenig getragen.

Mein generelles Problem mit Fitnesstrackern war anfangs, dass ich sie rein optisch alle schwierig fand. Klar gibt´s da coole Sachen, die mir auch meine Whatsapps anzeigen etc., aber rein optisch mag ich so ein riesiges Teil einfach nicht 24/7 und 365 Tage im Jahr am Arm tragen. Die meisten schauen mir einfach zu stark nach Sportuhr aus.

Auch die schmäleren Varianten waren mir irgendwie immer zu sportlich und deshalb war das Thema Fitnesstracker erstmal eine Weile gestorben. Rein für den Sport hatte ich mir dann nach einigen Recherchen den Pulse OX von Withings  gekauft – Christian übrigens auch. Den hatte ich dann beim Sport am Arm und Christian trägt den in der Hosentasche (übrigens bis heute).

Mein Schatz: Fitnesstracker Activité Steel

Das ich jetzt doch seit Oktober bis auf 2 Tage einen Fitnesstracker trage liegt daran, dass ich die Activité Steel (+) zum Testen zugeschickt bekommen habe. Seit Oktober habe ich sie und ich denke da kann man auf jeden Fall ein ordentliches Urteil fällen :-)

Die Acitivité Steel Uhr ist einfach schick. Schlicht, praktisch und hat alle Funktionen, die ich benötige. Normalerweise kommt sie mit einem schwarzen Silikonband (das durchaus hochwertig gemacht ist), aber ich habe mir ein Metall Meshband dazu gekauft, dadurch schaut sie fast aus wie meine Cluse Uhr. HA! :) Es gibt aber auch Lederarmbänder oder andere Farben.

Sie ist wunderbar leicht und stört beim Tragen überhaupt nicht. Auf einen Blick sehe ich, wie viele Schritte ich gemacht habe und für alles weitere kann ich in die App schauen.

Withings Activity Steel Uhr Erfahrungen

Was kann der Activité Steel Fitnesstracker?

Grundsätzlich zählt die Uhr erstmal eure Schritte, ganz klassisch. Wenn ihr längere Strecken geht oder z.b. joggen geht (ohne etwas mit der App zu machen), erkennt sie das auch und markiert das entsprechend. Ihr könnt in der App Ziele für solche Zusatzaktivitäten definieren, bei mir steht z.B. drin „3x Joggen die Woche“.

Die Uhr hat auf dem Ziffernblatt eine 0-100% Anzeige, die davon abhängt, was ihr als euer persönliches Schritteziel eingegeben habt. Bei mir sind das 10.000 Schritte und somit 100% eben 10.000. Wenn ich mehr laufe, geht die Uhr natürlich über die 100% und läuft einfach weiter.

Außerdem überwacht sie euren Schlaf bzw. wie ruhig oder unruhig und wie lange ihr schlaft. Da die Uhr so schlank ist, kann man sie wirklich einfach beim Schlafen dran lassen. Mit der Uhr kann man sich auch wecken lassen, durch leichte Vibration.

Withings Activity Steel Uhr Erfahrungen

Die Withings App

Zur Uhr (bzw. den anderen Trackern + Waagen der Marke) gehört die App „Withings“, die ich wirklich gut finde. Sie zeigt mir die wichtigsten Sachen schön im Überblick an, ich kann mir genauere Auswertungen am Handy oder am PC anschauen und mich sogar mit Freunden vernetzen und batteln :-)

Am Ende jeden Jahres gibt es auch einen Jahresrückblick mit einer Auswertung eurer Daten. Das ist teilweise echt interessant, wann man wie und wo aktiv war. Wir haben das beide genau studiert und waren begeistert von diesem Report.

Die Uhr synchronisiert sich automatisch mit der App, sobald Bluetooth am Handy angeschalten ist oder wenn man es eben extra anfordert, dass die Daten abgeglichen werden. Das funktioniert bei mir immer tadellos und ich mache das auch eigentlich täglich.

Was mir besonders gefällt ist, dass die App mit so vielen anderen Sachen kombinierbar ist. Zum einen natürlich mit anderen Geräten von Withings, wie z.B. unserer Body Cardio Waage, aber eben auch mit anderen Apps wie Runkeeper (für Sportaktivitäten), MyFitnessPal (Kalorienzähler), Nike+ und Nest (Temperatureinstellung des Hauses).

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Wir nutzen aktiv Runkeeper, d.h. wenn wir joggen gehen starten wir eine Jogging Runde in Runkeeper und der versorgt dann die Uhr mit allen Infos. Ein doppelt zählen passiert hier natürlich nicht. Beim Joggen ist das noch weniger wichtig, aber wenn man wie ich z.b. reitet, kann man das dort auch angeben. Oder Radfahren. Das ergibt sonst nämlich mal schnell 15.000 extra Schritte nach einer Reitstunde, wenn man das nicht macht :-)

Auch ein cooles Special an der App ist, dass sie einem immer mal wieder nette Informationen, kleine Challenges oder Denkanstösse gibt. Echt cool gemacht und die Withings App wird auch ständig weiter entwickelt und es wird viel nach Kundenfeedback gebeten und auch reagiert.

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Großer Pluspunkt an der Activité Steel

Stichwort: Laufzeit / Akku. Ohgott wie mich das immer genervt hat bei meinem FitBit, das ich es ständig laden musste und dann habe ich es immer vergessen und bin ohne rumgerannt. Da war ich echt schlecht…! Das passiert mir hier nicht mehr, da die Uhr bis zu einem Jahr Akkulaufzeit hat. Also eigentlich Batterielaufzeit, weil die Uhr läuft mit einer Batterie, die man dann selbst oder im Uhrengeschäft tauschen kann.

Es ist eine gut bebilderte Erklärung dabei, wie das funktioniert, ich habe es aber trotzdem im Laden machen lassen. Da die Uhr nämlich wasserdicht ist, hatte ich da etwas Bammel, dass ich etwas falsch machen könnte.

Duschen tue ich übrigens nicht mit der Uhr, das würde mich voll nerven. Aber im Whirlpool war sie schon ein paar Mal dabei und beim Spülen muss ich mir auch nie Gedanken machen.

Wer übrigens auf die Anzeige der Herzfrequenz nicht verzichten möchte, kann sich mal die Steel HR anschauen, die hat nämlich noch zusätzlich diese Anzeige.

Mir ist das eigentlich nicht so wichtig. Ab und an trage ich beim Laufen sicher mal wieder meine Polar Pulsuhr, damit ich ein bisschen ein Gefühl habe. Hier dann aber mit Brustgurt, um ein möglichst genaues Ergebnis zu kriegen. Wenn ich hier übrigens keine Lust auf zwei Uhren habe, kann ich auch einfach nur mit Runkeeper laufen und der informiert dann meine Uhr. Ihr seht… das läuft alles verdammt rund! :)

Die normale Steel Activité kostet aktuell ca. 130 Euro und die HR Version ca. 180 Euro. Das Ziffernblatt gibt es in schwarz oder weiß und auch die Bänder gibt es in zig Ausführungen.

Jetzt habe ich euch die wichtigsten Infos zu „meinem Schatz“ erzählt. Wie ihr seht bin ich nach wie vor schwer begeistert und trage sie sehr gerne.

Eine weitere Review findet ihr Ines Meyrose.

Fragen, Wünsche, Anregungen?

9 KOMMENTARE

  1. Ein sehr interessanter Beitrag! Danke für die tollen Infos! Ehrlich gesagt, habe ich einmal geschaut was mein Handy diesbezüglich grob orientierend ausspukt! Ich war ganz schön erstaunt, wieviel da an manchen Tagen zusammenkommt! Insgesamt bin ich deshalb so zufrieden, dass ich momentan auf genauere Daten verzichten kann – bis auf weiteres, zumindest ;-) Alles Liebe, Nessy

  2. Bisher ist der Trend noch an mir vorbei gegangen – vermutlich, weil ich dann sehen würde was für ein kleiner Faulibär ich bin :D. Generell ist mir die Funktionalität bei solchen Gadgets noch ein bisschen wichtiger als die Optik.

    Ganz liebe Grüße aus der EDELFABRIK Chrissie

  3. Das Armband wäre jetzt auch nicht mein Favorit. Ich finde Leder schöner. Am liebsten Schwarz. Für mich wäre auch die Herzfrequenz/Puls wichtig. Ansonsten nehmen die Tracker immer bessere Gestalt an.

    Liebe Grüße Sabine

    • Leder gibt´s da auch – schwarz und cognac. Das ist aber so gar nicht meines *hihi* Ja bin auch gespannt wo das noch hingeht! Irgendwann hat man so ein Miniteil im Ohrring :D

  4. Die Uhr sieht wirklich nicht nach dem typischen Tracker aus. Und das Armband mag ich sehr – Kunststück, ich habe selbst ein Mesh-Armband für meine smarte Uhr ;-) Die trage ich häufig, aber ehrlich gesagt gibt es auch Tage, an denen ich überhaupt nicht wissen will, wie viele Schritte ich gemacht habe, wie viele Kalorien ich verbraucht und mit welcher Herzfrequenz ich so durch die Welt gestiefelt bin. Manchmal fühle ich mich von dieser Uhr durchaus ein bisschen gehetzt *grins* Und von einem Jahr Laufzeit träume ich…
    Liebe Grüße
    Fran

    • Ahh.. noch ein Mesh-Fan <3 ich mag das auch sehr. Mmhh ich weiss was du meinst, ich trage sie zwar immer, aber ich schaue nicht immer nach was wie wo wann ich gemacht habe. Also stressen lasse ich mich da nicht.

  5. Stimmt, die Uhr ist nicht so sehr Tracker, wie (noch) bei Fitbit, die sieht richtig toll aus, aber das Armband finde ich nicht schön. Für Herren ganz OK, mich erinnert es allerdings voll an die China Armbänder mit Magnetverschluss, die es auch für meine Blaze gibt – nur eben nicht von Fitbit, sondern als China Nachbauten. Kennst Du schon die Tory Burch Schmuckstücke für das Flex2? Da denkt abends keiner mehr an Tracker, die sind einfach nur richtig toller Armschmuck. Ich habe übrigens die Withings App auch auf dem Handy, denn ich finde das Pulsmessen über die Kamera so witzig und vergleiche es manchmal mit der Fitbitanzeige und finde die App der von Fitbit sehr ähnlich. Verstehe gar nicht, wieso Du damit nicht „warm“ geworden bist, die ist doch sehr emotional gestaltet. Tracker mit Pulsmessung habe ich am liebsten (auch wenn der Akku dann schneller leer wird), weil sie meine Schlafphasen aufzeichnen, aber darüber muss ich mal im Blog erzählen.

    Du hast da echt eine schöne Uhr, ein Modell habe ich schon live bewundert, bei Ines Meyrose.#
    Kennst Du ihren Bericht schon?
    Liebe Grüße
    Bärbel ☼

    • Ich steh voll auf diese Mesh Dinger *lach* Da sind die Geschmäcker wohl verschieden. Wobei ich die Tory Burch Teile auch echt schnicke find!

      Die App von FitBit war an sich okay, ich wurde mit dem Band an sich nicht warm. Hatte aber auch eines der ersten Generation. Danke für den Tipp mit Ines, habe ich direkt verlinkt

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