Karibik: Willemstad auf Curacao mit Mein Schiff1
Karibik: Willemstad auf Curacao mit Mein Schiff1

Unser erster Stop der Kreuzfahrt war in Willemstad auf Curacao. Willemstad ist die Hauptstadt von Curacao und mit 125.000 Einwohnern die größte Stadt niederländischen Gebiete in der Karibik. Den „niederländischen“ Flair der Insel erkennt man schon vom Schiff aus, wenn man die kunterbunten Häuschen im Kolonialstil sieht. Die Innenstadt gehört deswegen auch zum UNESCO-Weltkulturerbe und war wirklich total schön anzuschauen.

Die meisten werden bei „Curacao“ wohl an den „Blue Coracao „Likör“ denken. Der Likör wird aus den Schalen von Bitterorangen hergestellt, die auf der Insel wachsen. Da jährlich von diesem Likör aber nur eine sehr geringe Menge hergestellt werden kann, wird dieser Likör nicht exportiert. Wer also den wirklichen Likör testen möchte, muss die Insel besuchen. Der auf der Insel hergestellte Likör ist mit dem in Europa meistens „Blue Curacao“ genannten nicht zu vergleichen. Wieder was gelernt würde ich sagen! :-)

Wir wollten unseren ersten Landtag unbedingt mit einem Strandbesuch einweihen, weshalb wir uns ein Taxi geschnappt haben und an einen Strand in der Nähe gefahren sind. Dort sah es dann auch wirklich aus wie auf den typischen Karibik-Katalogbildern. Traumhafter Strand, blauer Himmel und eine urige Strandbar! Wir haben es uns richtig gut gehen lassen und einfach die Seele baumeln lassen.

Auf der Rückfahrt mit dem Taxi waren wir schon etwas irritiert, weil irgendwie die ganzen Straßen abgesperrt waren. Wie sich dann rausstellte, war für den Nachmittag ein Karnevalumzug in Curacao angesagt UND der hatte es wirklich in sich! Verrückt wie lang dieser Zug war, was für farbenfrohe und ausgeflippte Kostüme wir gesehen haben und mit welcher Begeisterung dort Karneval / Fasching gefeiert wird. Wir hatten das dort gar nicht erwartet! Bei der Monsterhitze war es in diesen warmen Kostümen sicher nicht ganz angenehm, aber die Leute haben einfach nur gefeiert und getanzt! Der Umzug ging stundenlang durch die ganze Stadt und wir haben ihn natürlich auch angeschaut. Die Lautstärke bei manchen Wägen war allerdings echt abartig .. uff da war man danach halb taub!

 

Nach dem Umzug wollten wir am frühen Abend noch einen Abstecher in die Stadt machen. Hierfür musste man über eine echt pfiffige Brücke und zwar „sitzt“ diese Brücke auf kleinen Booten. Wenn jetzt als z.B. ein Kreuzfahrtschiff kommt, kann man diese Brücke „bewegen“ und sie wird so quasi geöffnet, damit das Schiff reinfahren kann. Also eine Seite der Brücke wird losgemacht und „fährt“ auf die andere Seite. Total crazy! Dementsprechend wackelig ist das Laufgefühl auf der Brücke übrigens! Am Abend war die Brücke wunderschön angestrahlt und hat ein hammer Bild abgegeben. Unser Abend verlief dann allerdings eher undramatisch, weil wirklich ALLE Geschäfte, Bars, etc. aufgrund des Faschings geschlossen waren. Und wenn ich sage alle .. meine ich alle. Keine Kneipe, keine Bar, kein Geschäft und sogar der Mc Donalds an dem wir vorbei sind, war geschlossen! Fasching ist dort nämlich Ausnahmezustand. Wir sind dann einfach durch das wunderschöne Städtchen gelaufen und haben den warmen Abend genossen.

Eine weitere Besonderheit dort ist der sogenannte „schwimmende Markt“. Am Ufer dieser schöner Häuserfassade sind spezielle Andockstellen für kleine Schiffe und dort gibt es diesen schwimmenden Markt. Es kommen viele kleinere – ich sag mal – „Kutter“ dort hin gefahren und verkaufen direkt vom Boot runter ihr Obst, Gemüse und andere Waren. Wir haben den Markt am Abend aber nur geschlossen erlebt.

Ich hoffe ihr seid nicht allzu geflasht von so vielen Fotos, aber hier gab es einfach soviel zu zeigen :)

 

3 KOMMENTARE

  1. Liebe Ann-Kathrin, musste Dich auch mal besuchen. Danke für Deinen Schuhkommentar bei mir. Dein blog ist sehr interessant und so wusste ich z.B. nicht das der Likör gar nicht exportiert wird. Dazugelernt. Wünsche Dir ein schönes Wochenende, herzlichst Tina

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